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Gwendoline - Bilderbuch einer jungen Freibergerstute |
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Wie wir zu Galine kamen:
Wir wollten schon lange ein Fohlen von Gwendoline. Für sie, damit sie einmal Mama sein darf, und für uns alle. Wir wollten das Wunder Pferdekind einmal ganz nah erleben. Nun endlich schien uns der Zeitpunkt gut. Gwennie war acht Jahre alt, also im besten Alter, und unser Laufstall soweit fertig. Endlich hatten wir auch eine Koppel, die mit einer Länge von 200 m für ein Fohlen zum Herumtoben groß genug ist. Wir hatten genaue Vorstellungen, wie unser Fohlen sein sollte. Es sollte größer als Gwendoline werden, mehr Vorwärtsdrang haben, weniger Hals, bessere Gänge. Dass Gwendoline ihrem Baby ihren klaren Kopf und ihren Verstand mitgeben würde, haben wir nie bezweifelt. Als Vater haben
wir Népal ausgesucht, einen Hengst aus dem Schweizer Nationalgestüt. Er ist mit 50% Fremdblut (sein Vater Noé ist ein Warmblut)
deutlich leichter und sportlicher als Gwendoline und von den Gängen her kann er
die Bestnote 9 aufweisen. Er hatte
beim Stationstest 164 Punkte erzielt, die höchste Punktzahl eines Freiberger Hengstes lt
Hengstkatalog 2008. Da wir nicht mit Gwendoline in die Schweiz fahren wollten,
waren wir froh, dass wir über das Landgestüt Celle Tiefgefriersamen bestellen konnten.
Gwendoline wurde am 17. Mai 2010 um fünf Uhr
morgens bei unserem Tierarzt in Eurasburg besamt. Wir hatten sie am 16.
mittags mit einer Follikelgröße von 4,6 cm zu ihm gebracht und durften sie
bereits am nächsten Morgen wieder abholen.
Am 2. Juni ergab die erste Ultraschalluntersuchung, dass Gwendoline tatsächlich
aufgenommen hat! Wir sind so glücklich!
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