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Gwendoline - Bilderbuch einer jungen Freibergerstute |
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Paddock Paradise Die Idee zum "Paddock Paradise" stammt von Jamie Jackson, einem Amerikaner und Hufexperten, dessen gleichnamiges Buch ich im Herbst 2010 las. Hintergrund ist (mal wieder) das Bemühen, unseren Pferden eine noch artgerechtere Haltung zu ermöglichen. Obwohl sich die Pferde bei uns schon immer um den Stall herum bewegten, durch die Heunetze an verschiedenen Stellen und hinten an der Felsenbirne, war mir das nicht genug.... Jaime Jackson hat viele Jahre lang freilebende Mustangs beobachtet, verfolgt auf ihren Wanderungen von Wiese zu Wasserstelle, zum Wälzplatz, zu Mineralienvorkommen, über Lavafelder. Dabei fiel ihm auf, dass die Pferde nicht kreuz und quer, sondern auf Wegen laufen, sogenannten tracks, von denen sie auch nicht abweichen. Die Wildpferde legen so etliche Kilometer am Tag zurück und genau daran sind ihre Körper angepasst: die Form der Hufe, die Durchblutung, der Verdauungsapparat, die Gelenke, alles profitiert vom fortwährenden Wandern. Mit
dem „Paddock Paradise“ wird nachgeahmt, wie freilebende Pferde ihre
typischen Wege zu Weideplätzen, Witterungsschutz und Wasserstellen haben und
dabei - soweit bei uns möglich - Distanzen
zurücklegen. Denn Bewegung ist nun einmal
das Wichtigste für die Gesunderhaltung der Pferde.
Deshalb haben wir am 14.11.2010 einen Track außen um unsere Wiese herum
angelegt. Er wird noch
verschiedene Anreize bekommen: neben dem Heu an verschiedenen Stellen noch Lecksteine
unterwegs, ggf Kalzium in Blöcken, eine Wasserstelle, einen Wälzplatz, verschiedene Untergründe....
und was uns noch so einfällt. Obwohl sich die Fläche für die Pferde verkleinert hat (die Wiese "innen" bleibt zu und diente in den ersten Wochen Gwennie und ihrem Fohlen), bewegen sie sich deutlich mehr. Wir werden sehen, wo uns das alles hinführt und wie es sich entwickelt.... Zunächst fanden unsere Pferde das alles erst mal sehr spannend! Hier auf dem oberen Bild ist die Wiese noch offen - sie bietet den Pferden keine Anreize, sich zu bewegen.
Nun steht der Wassereimer fast 150 m von der Heuraufe entfernt....
Der Track außen herum ist
vier Meter breit. An der Ostseite ist das Dreieck eine offene Fläche (auf dem
Bild: hinten), wo die Herde auch mal zusammen grasen oder schlafen kann. den Heuplatz unter der Felsenbirne mögen alle Pferde sehr
Hier: Pegasus auf der Nordseite des Tracks. Manchmal springt er im Galopp in großen Sätzen über die Stangen.... die Tracks ermuntern die Pferde zu laufen!
Und hier geht er vorsichtig über das "Lavafeld".
Heusäcke mit Maschenweite 3 * 3 cm hängen an verschiedenen Stellen und werden zu den Mahlzeiten (im Winter bis zu 5 Mal am Tag) gefüllt.
Im Januar 2012 erfolgte die nächste Veränderung:
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